Konzert
Boulanger und Fauré
Dienstag,
21. April 2026
20:00 Uhr
02:00 Stunden mit Pause Tickets zwischen 18,00 € und 43,00 €
Für das Konzert sind auch Tickets zu ermäßigten Preisen erhältlich.
Die Ermäßigung gilt für: Schwerbeschädigte ab 70%, Schüler*innen, Studierende, Auszubildende, Wehr- und Sozialdienstleistende, Arbeitslose & Bürgergeld-Empfänger*innen
Um den ermäßigten Preis zu buchen, ändern Sie bitte im Warenkorb den voreingestellten "Normalpreis"!
Die Nachweiskontrolle erfolgt vor Ort. Bitte halten Sie beim Einlass die entsprechende Bescheinigung bereit. Tickets Veranstaltet von:
Berliner Konzert Chor e.V.
Mitwirkende
Berliner Konzert Chor
Leitung: Jan Olberg
Berliner Konzert Orchester
Leitung: Jan Olberg
Liudmila Lokaichuk, Sopran
Ricarda Gross-Khatchaturian, Alt
Leitung: Jan Olberg
Berliner Konzert Orchester
Leitung: Jan Olberg
Liudmila Lokaichuk, Sopran
Ricarda Gross-Khatchaturian, Alt
Shimon Yoshida, Tenor
Christian Henneberg, Bass
Wolfgang Flügel, Orgel
Christian Henneberg, Bass
Wolfgang Flügel, Orgel
© stockcam (iStock)Die französische Komponistin Lili Boulanger schuf 1910 das Werk Psaume 130: Du fond de l’abîme für Alt und Tenor solo, Chor, Orgel und Orchester (Überarbeitung 1917).
Dieser Psalm, komponiert kurz vor ihrem infolge langer Krankheiten frühen Todes gegen Ende des 1. Weltkrieges, ist ein nicht nur für Frankreich bedeutsames Werk der Moderne.
Das Requiem op. 48 von Gabriel Fauré ist eine Komposition für Sopran- und Bariton-Solisten, vier- bis sechsstimmigen Chor und Orchester.
Fauré vollendete die Komposition seines Requiems – seines einzigen größeren Werkes mit einem religiösen Text als Basis – 1887 im Alter von 42 Jahren. Er schrieb das Werk zwischen dem Tod seines Vaters (1885) und dem seiner Mutter (1887), wobei diese Ereignisse laut des Komponisten nicht die Auslöser der Komposition waren. Es wurde erstmals am 16. Januar 1888 in der Pariser La Madeleine zur Jahresgedächtnisfeier des Architekten Joseph-Michel Le Soufaché aufgeführt. Der Chor umfasste dabei nur etwa 30 Sänger (20–25 Knaben und 8–10 Männer), die Instrumentalbesetzung bestand nur aus geteilten Bratschen, Celli, Kontrabass, Solovioline, Harfe, Pauken und Orgel.
Im Laufe der folgenden Jahre erstellte Fauré eine größer besetzte zweite Fassung, bei der u. a. Bläser berücksichtigt sind und die 1893 beendet war.
Große Bekanntheit erreichte Faurés Requiem allerdings in der Version für großes Symphonieorchester. Diese wurde auf Betreiben des Verlegers Julien Hamelle erstellt. Der Verlag lehnte es ab, das Werk in der ursprünglichen Version für Kammerorchester zu publizieren. Es ist bisher nicht gelungen zu klären, inwieweit Fauré in die Erstellung dieser Version impliziert war. Es scheint, dass Jean Roger-Ducasse der Urheber der Orchestrierung für großes Orchester ist. Die Premiere dieser Version fand 1900 anlässlich der Pariser Weltausstellung vor rund 5000 Zuhörern statt. Das Requiem wurde auch bei Faurés Beerdigung (1924) gespielt.
Dieser Psalm, komponiert kurz vor ihrem infolge langer Krankheiten frühen Todes gegen Ende des 1. Weltkrieges, ist ein nicht nur für Frankreich bedeutsames Werk der Moderne.
Das Requiem op. 48 von Gabriel Fauré ist eine Komposition für Sopran- und Bariton-Solisten, vier- bis sechsstimmigen Chor und Orchester.
Fauré vollendete die Komposition seines Requiems – seines einzigen größeren Werkes mit einem religiösen Text als Basis – 1887 im Alter von 42 Jahren. Er schrieb das Werk zwischen dem Tod seines Vaters (1885) und dem seiner Mutter (1887), wobei diese Ereignisse laut des Komponisten nicht die Auslöser der Komposition waren. Es wurde erstmals am 16. Januar 1888 in der Pariser La Madeleine zur Jahresgedächtnisfeier des Architekten Joseph-Michel Le Soufaché aufgeführt. Der Chor umfasste dabei nur etwa 30 Sänger (20–25 Knaben und 8–10 Männer), die Instrumentalbesetzung bestand nur aus geteilten Bratschen, Celli, Kontrabass, Solovioline, Harfe, Pauken und Orgel.
Im Laufe der folgenden Jahre erstellte Fauré eine größer besetzte zweite Fassung, bei der u. a. Bläser berücksichtigt sind und die 1893 beendet war.
Große Bekanntheit erreichte Faurés Requiem allerdings in der Version für großes Symphonieorchester. Diese wurde auf Betreiben des Verlegers Julien Hamelle erstellt. Der Verlag lehnte es ab, das Werk in der ursprünglichen Version für Kammerorchester zu publizieren. Es ist bisher nicht gelungen zu klären, inwieweit Fauré in die Erstellung dieser Version impliziert war. Es scheint, dass Jean Roger-Ducasse der Urheber der Orchestrierung für großes Orchester ist. Die Premiere dieser Version fand 1900 anlässlich der Pariser Weltausstellung vor rund 5000 Zuhörern statt. Das Requiem wurde auch bei Faurés Beerdigung (1924) gespielt.
Weitere Informationen:konzertchor.berlin/konzerte/aktuelle-konzerte/boulanger-und-faure
Programm
Requiem
Komponist:in: Gabriel Fauré
Psaume 130
Komponist:in: Lili Boulanger
Bearbeiter:in: Paul Leonard Schäffer
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Komponist:in: Gabriel Fauré
Psaume 130
Komponist:in: Lili Boulanger
Bearbeiter:in: Paul Leonard Schäffer